Die Rückkehr des verlorenen Sohnes

Herzliche Einladung zu einer neuen Gottesdienstreihe bei uns in der Gemeinde. An allen drei Sonntagen (17. + 24. + 31.3.2019) steht das Gleichnis vom verlorenen Sohn im Mittelpunkt – jedoch immer aus einer anderen Perspektive. Zunächst begleiten wir den jüngeren, verlorenen Sohn bei seiner Flucht ins Ungewisse und seiner – einige Erfahrungen später – Rückkehr nach Hause. Marco Cassens predigt zum Thema „Wohin mit mir?“ und gibt damit den Startschuss für die drei Gottesdienste. Am 2. Sonntag steht dann der ältere Sohn (also der Bruder des verlorenen Sohnes) im Mittelpunkt. Wie fühlt man sich, wenn der jüngere Bruder plötzlich die Familie mit Füßen tritt, keinen Wert mehr auf die Beziehung zu seinem einzigen Bruder legt und alle Zelte abbricht (inkl. vorgezogenem Erbe!) und dann etwas später – als wäre das nicht alles schon genug – vom eigenen Vater wieder zu Hause aufgenommen wird. Sabine Knie wird im 2. Gottesdienst diesen Fragen auf den Grund gehen und zum Thema „Endlich da sein wo ich bin“ predigen. Im 3. Gottesdienst wird dann das Gleichnis aus der Perspektive des  Vaters betrachtet. Manfred Schäfer predigt zum Thema „Willkommen zu Hause!“ und betrachtet die fast nicht erklärbare Frage, wie – um Himmels Willen – es möglich ist, dem eigenen Sohn zuerst sein Erbe auszuzahlen (übrigens deshalb, weil er es nicht erwarten kann, bis der Vater endlich tot ist), um ihn dann – als das Erbe weg und die Vernunft doch wieder da ist – bedingungslos und mit einem rauschenden Fest wieder zu Hause aufzunehmen.

Die Predigten sind inspiriert von dem Gemälde „Die Rückkehr des verlorenen Sohnes“ von Rembrandt. Das Gemälde wird zu einem geheimnisvollen Fenster und ist der rote Faden der Gottesdienstreihe. Ich bin mir sicher, dass alle drei Gottesdienste gute Impulse für unseren Alltag bereithalten.